Eisenach – Update

Irland, Island, Litauen usw. … Unsere Ideen für einen Urlaub Ende September waren vielfältig, aber aufgrund von Corona leider nicht machbar. Also entschieden wir uns für eine Reise zu unseren Nachbarn nach Tschechien, war das Land doch bisher kaum betroffen. Dies änderte sich allerdings zuletzt leider auch und eine Reise nach Tschechien wurde ebenfalls nicht mehr möglich.
Gut, dann bleiben wir in Deutschland und verbringen ein paar Tage im Elbsandsteingebirge. Auch wenn wir dieses Mal in unserer Heimat bleiben, so wollen wir dennoch ein paar Eindrücke mit euch teilen.

Auf dem Weg dort hin machen wir Halt in Eisenach und besuchten heute den Hainich Nationalpark.

Das Gebiet ist UNESCO Weltnaturerbe und ist das größte Laubwaldgebiet in Deutschland.
Wir nutzten den Tag um den Nationalpark auf verschiedenen kurzen Wanderungen zu erkunden.

Ihr findet Bilder vom Baumkronenpfad, dem Urwaldpfad und dem Feenstieg.

Morgen geht es auf die Wartburg und zur Drachenschlucht.

Eisenach – Tag 2:

Heute machten wir eine sehr schöne Wanderung in und um Eisenach. Schon früh am Morgen (vor dem Großteil der anderen Touris) begaben wir uns auf den Weg zur Wartburg. Diese thront hoch über der Stadt und ist wirklich einen Besuch Wert. Wir erfreuten uns an tollen Ausblicken auf die Burg und auch von der Burg auf die Stadt und die umliegenden Wälder. Im Anschluss folgten wir einem schönen Wanderweg durch einen herbstlichen Wald zur Elfengrotte. Auf dem Weg dorthin ließen wir unsere Drohne in die Luft und konnten nochmal einen wunderbaren Blick auf die Wartburg erhaschen… Ziel der Wanderung – und ein Highligt in Eisenach – ist die Drachenschlucht. Diese durchquerten wir auf Holzwegen und durch wirklich enge Felswände bis zurück in die Stadt. Eine sehr lohnenwerte und empfehlenswerte Wanderung!

Färöer – der letzte Tag

Den letzten Tag verbrachten wir vor dem Rückflug nach Billund noch mit „Sightseeing“ einiger kleiner Dörfer auf unserer Strecke zum Flughafen. Zusätzlich wollten wir den laut Reiseführer besten Aussichtspunkt der Inseln genießen. Allerdings war es heute leider so bewölkt, dass wir nur wenige Meter weit schauen konnten.

Zurückblickend haben uns die Färöer Inseln sehr gut gefallen. Die Natur ist wirklich spektakulär und die kleinen Dörfer laden zum träumen und verweilen ein.

Wie immer auch ein Rückblick in Zahlen:
Wir…
– verbrachten auf den Färöern 1 Woche bzw. 7 Nächte
– besuchten 7 Inseln
– durchfuhren 2 Unterseetunnel und viele weitere Tunnel
– machten 968 Fotos
– wanderten über 57 km
– fuhren 1.007 km auf den insgesamt nur 500 km Landstraßen der Inseln – diese könnt ihr auf einem der Bilder auch nochmal nachverfolgen

Gespannt haben wir eure Tipps zu unserem Rätsel verfolgt – gewonnen hat dieses Mal Franzi mit nur 0,33 € Abweichung… Ein richtig guter Tipp – auch wenn ich dachte, dass bestimmt wieder der FCM Tipp gewinnen könnte… 😉 Wir finden die preislichen Unterschiede schon sehr extrem, hätten wir in Deutschland ca. 7 € statt 18,36 € in einem Discounter bezahlt.

Auch während der Coronazeit hatten wir einen schönen Urlaub und konnten eine kurze Auszeit von Abstandsregeln sowie Mund-und Nasenschutz genießen, denn seit Ende April gab es auf den Inseln keinen positiven Coronatest mehr. Leider haben wir heute erfahren, dass gestern jemand bei der Einreise positiv getestet wurde. Wir drücken die Daumen, dass es nun nicht wieder mehr Fälle werden!

Wir hoffen ihr hattet auch Spaß daran uns zu verfolgen. Bis zum nächsten Mal!

Streymoy

Heute erkundeten wir die Insel Streymoy.
Das ist die grösste der Färöer Inseln und auch die auf der die Hauptstadt Torshavn zu finden ist.
Abgesehen von der Hauptstadt gibt es nur wenige kleine Dörfer auf der Insel, die sehr bergig ist.
Leider war das Wetter heute ziemlich mies und wir beschränkten uns auf das Wesentliche.

Zuerst ging es in den winzigen Ort Saksun, von dem aus man in einer Schlucht entlang eines Flusses bis zur Mündung ins Meer laufen kann. Das war wirklich sehr spektakulär.
Weiter ging es entlang abenteuerlicher Strassen immer am Meer entlang bis nach Tjørnuvík, einem niedlichen Dorf, das von 3 Seiten von hohen Klippen umschlossen ist. Kleine schwarze Häuser mit niedlichen Grasdächern und davor das Meer mit Wellen, die auf den Färöer ihresgleichen suchen. Ein Spot der täglich die Surfer der Insel und aus aller Welt anlockt.

Vorbei an mehreren tollen Wasserfällen, die sich ins Meer ergießen, ging es zurück in die Hauptstadt zu einem Kaffee in das SMS Einkaufszentrum, auf das die Färinger mächtig stolz sind. Jack&Jones, Burger King und Sunshine Boulevard sorgen für „Großstadtfeeling“ und „holen die Welt auf die Insel“.

Abends ein ausführlicher Spaziergang durch die Stadt, ein Sandwich im, unserer Meinung nach, schönsten Café der Stadt und 2 Bier für 20€ im Pub runden den letzten Abend auf der Insel ab.

Eysturoy

An unserem vorletzten Tag besuchen wir die Insel Eysturoy und machen eine beeindruckende Wanderung in Gjógv.

Gjógv ist ein kleiner Ort ganz im Norden der Insel Eysturoy, bietet einen natürlichen Hafen in einer Felsspalte, sehr hübsche und typisch isländische Häuser sowie eine atemberaubende Naturkulisse. Unsere Wanderung startet im Dorf und führt immer entlang der Klippen über grüne Wiesen auf einen ca. 450m hohen Berg mit wunderschöner Aussicht.

Den restlichen Tag verbrachten wir damit weitere kleine Dörfer zu besuchen und in die drittgrößte Stadt Runavik mit dem größtem See der Färöer zu fahren.

Nordinseln

Heute standen die Nordinseln auf dem Plan.
Diese Inseln liegen am weitesten von Tórshavn entfernt, somit war heute viel Fahrerei angesagt.

In diese Gegend kommen nicht viele Touristen, denn es gibt nur wenige größere Orte und die Landschaft ist sehr schroff und daher ziemlich unwegsam.
Leider schien heute nur ganz selten die Sonne, denn im Sonnenlicht wirken die Wiesen hier besonders grün und das Meer besonders blau…
Auf diesen Inseln findet man kleine verschlafene Dörfer oder besser umschrieben Ansammlungen weniger Häuser 😉 und viele tolle Ausblicke auf das Meer.

Auf den Bildern findet ihr heute das nördlichste Dorf und die zweitgrößte „Stadt“ der Färöer Inseln. Und neben ein paar Aufnahmen der Landschaft noch einen künstlich angelegten Wald, denn Bäume wachsen hier eigentlich keine.

Heute gibt es noch unser gewohntes Rätsel:
Abgelegene Gegenden haben ihren Preis und die Länder Nordeuropas sind ohnehin sehr teuer…
Auf dem Bild findet ihr unseren heutigen Einkauf im günstigsten Discounter der Färöer, schätzt doch mal was wir dafür bezahlt haben.
Wer am nächsten ran kommt, der erhält wieder einen kleinen Preis von unserer Reise.

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