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Golden Circle

Bei unserer letzten Reise im Winter war ich noch nicht ganz sicher, aber dieses Mal musste ich einfach… Schnorcheln in der Silfra Spalte. Die Silfra-Spalte ist der einzige Ort auf der Welt, an dem man zwischen zwei Kontinenten schnorcheln kann.

Das Schnorcheln im Schmelzwasser des Gletschers bietet eine Sichtbarkeit, die man nirgendwo sonst auf der Welt findet. Das Wasser fließt aus dem Langjökull und wird auf seinem Weg durch Lavafelder für etwa 50 Jahre gefiltert. In diesem kristallklaren Wasser habe ich eine magische und farbenfrohe Unterwasserwelt erleben dürfen. Die etwa 3°C Wassertemperatur waren jedoch an den Händen und im Gesicht zu spüren. 😀

Zum Aufwärmen sind wir danach in ein Tomatengewächshaus gefahren. Klingt etwas verrückt, aber hier gibt es tatsächlich ein Restaurant in einem Gewächshaus, in dem man direkt neben den Pflanzen essen kann.

Zudem waren wir heute in einer sehr touristischen Gegend unterwegs und haben ganz typische Touristenziele entlang des Golden Circle besucht, so unter anderem einen (oder auch den) Geysir und den Gullfoss – Wasserfall. Den treuen Lesern unter euch kommen diese Orte sicher bereits von unserer letzten Islandreise im Winter bekannt vor. 😉

Tröllaskagi

Bis in die Westfjorde haben wir es dann heute doch nicht geschafft, denn wir haben uns für die Halbinsel Tröllaskagi etwas mehr Zeit genommen.

Es gab heute spektakuläre Lanschaften in den Fjorden direkt am Meer zu sehen, da das Wetter auch sehr sonnig war, konnten wir ein paar tolle Fotomotive festhalten.

Neben der Landschaft sind wir durch viele kleine und grösstenteils niedliche Städtchen gefahren, die vor allem im Winter Ausgangpunkte für Skitouren sind.

Wie z.B. Siglufjödur (1.200 Einwohner), die nördlichste Stadt Islands, nur 40km vom Polarkreis entfernt. Diese Stadt wird auch gerne mit St. Moritz verglichen.

Zudem gab es noch einige Orte mit historischen Gebäuden zu sehen.

Wir übernachten in Hvammstangi, einem grösseren Ort (564 Einwohner) direkt am Meer.

Broome – Update

Mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde haben wir Frankfurt in Richtung Abu Dhabi verlassen. Zum Glück haben wir in Abu Dhabi eine Umstiegszeit von 2 Stunden eingeplant, sodass wir trotzdem gerade rechtzeitig am Gate nach Perth angekommen sind.

Nun warten wir auf unseren letzten Flieger nach Broome und kommen (wenn es keine Verzögerungen mehr gibt) nach mehr als 24h an unserem ersten Ziel an.

Die ersten Bilder aus Australien gibt es dann morgen.

Update Tag 2:

Frühstücken, Camper abholen, einkaufen… Tag vorbei…

Broome ist mit etwa 10.000 Einwohnern ein wichtiges Versorgungszentrum an der Westküste Australiens, die nächste Großstadt ist ca. 1.000 km entfernt. Hier gibt es diverse Autovermietungen, Restaurants, ein kleines Zentrum und Supermärkte.

Bisher war Broome immer die letzte Station an der Westküste für uns bevor es entweder nach Hause oder an die Ostküste ging. Dieses dritte Mal ist es nun der Start unserer Tour und wir haben unsere Zeit noch vor uns.

Die Nacht verbringen wir in unserem Camper ganz in der Nähe des Cable Beach.

Heute haben wir uns mit den Vorbereitungen für unsere Tour beschäftigt, denn morgen geht es in Richtung Gibb River Road – und somit in eine abgelegenere Region.

Rückblick – Teil 1

3.551 gefahrene Kilometer, davon etwa 2.500 Kilometer auf unbefestigten Outbackpisten und ca. 3.300 Kilometer ohne eine Ampel… 

Mit dem Camper durch das raue Outback war für uns nochmal eine ganz andere Art dieses wunderbare Land zu erkunden. Wie Tine schon in einem Kommentar vermerkt hat: „Mit dem Camper scheint ihr echt nochmal eine ganz andere Art von Urlaub zu erleben“ – ganz genau so war es auch! Wir sind dem Land auf eine neue Weise begegnet, haben quasi unter „freiem“ Himmel übernachtet, hatten keinen Fernseher – nur uns und die Ruhe der Natur… Dieses Erlebnis können wir nur jedem empfehlen, am Liebsten hätten wir den Camper gar nicht wieder abgegeben.

Zurückblickend hätten wir nichts anders gemacht, würden wir nochmal starten…
Trotzdem freuen wir uns nun auf den zweiten Teil unserer Tour…  ☺

Alice Springs

Wenn der FCM spielt, sind wir natürlich, wenns geht irgendwie dabei… ☺ So hat es gestern Abend ganz gut gepasst, dass die Internetabdeckung in Alice Springs sehr gut ist und wir auf dem Handy Fussball gucken konnten…

Bevor wir unseren Camper abgeben mussten, haben wir uns noch ein wenig in Alice Springs umgesehen. So sind wir auch nochmal zum Emily Gap in die Ost MacDonnell Ranges gefahren. Hier konnten wir alte Aboriginemalerein sehen.

Mit dem Flieger ging es dann am späten Nachmittag nach Cairns an die Ostküste.