Kategorie-Archiv: Allgemein

Elbsandsteingebirge

Pirna:
Erster Stopp in der sächsischen Schweiz war für uns die größte Stadt der Region „Pirna“. Direkt an der Elbe gelegen und mit einem kleinen hübschen Zentrum lohnt ein Stopp, wenn man in der Gegend ist. Wir hatten ein Getränk auf der Schlossterasse und genossen den Ausblick.
Nach einem Einkauf für die nächsten Tage ging es dann für uns weiter zu unserer Unterkunft in Bad Schandau.

Stadtspaziergang Pirna

Tag 1 – Bastei und Kuhstall:
Morgens 6:30 der Wecker klingelt, draußen ist es dunkel und es regnet.
Wir wollen unbedingt zeitig los, um die Bastei möglichst mit wenigen Anderen teilen zu müssen.
Also ging es im Regen bei einer schönen Wanderung auf die Bastei.
Dort waren außer uns tatsächlich nur wenige Andere und so konnten wir die bekannteste Sehenswürdigkeit fast allein erkunden.
Nach ein paar Abstechern zu Aussichtspunkten ging es anschließend über die Schwedenlöcher durch eine spannende Schlucht und einen abenteuerlichen Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt.

Nach einen Stopp in Hohenstein und der Besichtigung der Burg ging es zum Kuhstein und zum Lichtenhainer Wasserfall. Eine sehr touristische Gegend, aber eine spannende Wanderung mit tollen Ausblicken, wie ihr auf den Bildern sehen könnt.

Wanderung Bastei – Schwedenlöcher – Amselfall

Wanderung Kuhstall – Lichtenhainer

Die nächsten Tage erweitern wir diesen Artikel um weitere Erlebnisse aus dem Elbsandsteingebirge. Klickt also später mal wieder in diesen Artikel rein.

Tag 2 – Schrammsteine – Frienstein – Carolafelsen – Wilde Hölle:
Heute ging es auf eine besondere Wanderung.
Besonders, weil die Tour nicht einfach nur auf Wanderwegen verläuft, sondern es über steile Treppen und Leitern hinauf zu grandiosen Aussichten geht.
Direkt zum Sonnenaufgang starten wir unseren Aufstieg zu den Schrammsteinen. Oben angekommen, verschiebt die Sonne gerade den Nebel und wir geniessen den weiten Rundumblick.
Es geht einige Zeit eines Panoramaweges auf den Schrammsteinen entlang und immer wieder bieten sich tolle Blicke.
Anschließend ging es ohne Geländer nah am Abgrund vorbei an riesigen Felsen, wie dem Frienstein.
Der Abstieg über die Wilde Hölle war erneut ein Highlight – geht es doch hier bergab an zerklüfteten Felsen und engen Felsspalten, die nur mit Steighilfen begehbar sind.

Am Ende des Tages freuen wir uns diese besondere Runde nach 20km und knapp 8 Stunden bei bestem Wetter zu beenden.

Wanderung Schrammsteine – Frienstein – Carolafelsen – Wilde Hölle

Tag 3 – Polenztal mit Hockstein und Gautschgrotte:
Eigentlich sollte es für mindestens eine Tour in die böhmische Schweiz gehen, da dies aufgrund von Corona jedoch nicht möglich ist, brauchten wir eine Alternative und entschieden uns für eine bei Touristen sehr beliebte Gegend, das Polenztal.

Tief im Tal wandern wir heute entlang eines Flusses umgeben von riesigen Felswänden.
Immer wieder hörten wir unbekannte Laute von seltenen Vögeln, die in den Steinwänden nisten.
Zwischendurch gibt es regelmässig gute Aussichtspunkte, wie den Hockstein, die einen Blick über die ganze Schlucht bieten.
Am Ende besuchen wir noch die Gautschgrotte, eine Höhle, die von sehr hohen Felswänden umrahmt wird.

Nach einem Kaffee in Bad Schandau machten wir oberhalb des Ortes bei Ostrau noch einen Spaziergang mit herrlichem Blick in Richtung der Schrammsteine und von oben in Richtung Elbe.

Wanderung Hockstein – Polenztal – Gautschgrotte

Wanderung Ostrau

Tag 4- Pfaffenstein und Pabststein:
Letzter Tag unseres Ausflugs in das Elbsandsteingebirge.
Waren wir bisher immer nördlich der Elbe unterwegs, wollten wir heute noch kurz die Gegend südlich der Elbe kennenlernen.
Diese Gegend ist eher ländlich geprägt und hier fndet sich kein grösseres Naturschutzgebiet, sondern einzelne Sandsteinformationen.

Hier machten wir noch eine kleine Wanderung auf den Pfaffenstein mit herrlichem Blick zur Festung Königsstein und gönnten uns vor der Rückreise noch einen kleinen Mittagssnack auf dem Pabststein.
Wer nicht so lange Wanderungen machen will oder kann dem sei diese Gegend empfohlen.

Wanderung Pfaffenstein

Wanderung Papststein

Insgesamt müssen wir zugeben, dass uns die Wanderungen in der sächsischen Schweiz sehr gut gefallen haben. Suchen wir doch sonst oft weit entfernte Ziele, so waren wir sehr begeistert welch‘ beeindruckende Natur sich quasi vor unserer Haustür befindet.
Wir werden bestimmt noch einmal wieder kommen.
Falls euch unsere Touren gefallen haben und ihr diese vielleicht einmal nachwandern wollt, haben wir euch die Touren hier im Artikel verlinkt.

Danke für euer Interesse und eure Kommentare. Vielen Dank ganz besonders an Markus, der uns bei der Planung unserer Ausflüge sehr geholfen hat.

Eisenach – Update

Irland, Island, Litauen usw. … Unsere Ideen für einen Urlaub Ende September waren vielfältig, aber aufgrund von Corona leider nicht machbar. Also entschieden wir uns für eine Reise zu unseren Nachbarn nach Tschechien, war das Land doch bisher kaum betroffen. Dies änderte sich allerdings zuletzt leider auch und eine Reise nach Tschechien wurde ebenfalls nicht mehr möglich.
Gut, dann bleiben wir in Deutschland und verbringen ein paar Tage im Elbsandsteingebirge. Auch wenn wir dieses Mal in unserer Heimat bleiben, so wollen wir dennoch ein paar Eindrücke mit euch teilen.

Auf dem Weg dort hin machen wir Halt in Eisenach und besuchten heute den Hainich Nationalpark.

Das Gebiet ist UNESCO Weltnaturerbe und ist das größte Laubwaldgebiet in Deutschland.
Wir nutzten den Tag um den Nationalpark auf verschiedenen kurzen Wanderungen zu erkunden.

Ihr findet Bilder vom Baumkronenpfad, dem Urwaldpfad und dem Feenstieg.

Wanderung Baumkronenpfad

Wanderung Feenstieg

Wanderung Urwaldpfad

Morgen geht es auf die Wartburg und zur Drachenschlucht.

Eisenach – Tag 2:

Heute machten wir eine sehr schöne Wanderung in und um Eisenach. Schon früh am Morgen (vor dem Großteil der anderen Touris) begaben wir uns auf den Weg zur Wartburg. Diese thront hoch über der Stadt und ist wirklich einen Besuch Wert. Wir erfreuten uns an tollen Ausblicken auf die Burg und auch von der Burg auf die Stadt und die umliegenden Wälder. Im Anschluss folgten wir einem schönen Wanderweg durch einen herbstlichen Wald zur Elfengrotte. Auf dem Weg dorthin ließen wir unsere Drohne in die Luft und konnten nochmal einen wunderbaren Blick auf die Wartburg erhaschen… Ziel der Wanderung – und ein Highligt in Eisenach – ist die Drachenschlucht. Diese durchquerten wir auf Holzwegen und durch wirklich enge Felswände bis zurück in die Stadt. Eine sehr lohnenwerte und empfehlenswerte Wanderung!

Wanderung Wartburg – Elfengrotte – Drachenschlucht

Broome – Update

Mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde haben wir Frankfurt in Richtung Abu Dhabi verlassen. Zum Glück haben wir in Abu Dhabi eine Umstiegszeit von 2 Stunden eingeplant, sodass wir trotzdem gerade rechtzeitig am Gate nach Perth angekommen sind.

Nun warten wir auf unseren letzten Flieger nach Broome und kommen (wenn es keine Verzögerungen mehr gibt) nach mehr als 24h an unserem ersten Ziel an.

Die ersten Bilder aus Australien gibt es dann morgen.

Update Tag 2:

Frühstücken, Camper abholen, einkaufen… Tag vorbei…

Broome ist mit etwa 10.000 Einwohnern ein wichtiges Versorgungszentrum an der Westküste Australiens, die nächste Großstadt ist ca. 1.000 km entfernt. Hier gibt es diverse Autovermietungen, Restaurants, ein kleines Zentrum und Supermärkte.

Bisher war Broome immer die letzte Station an der Westküste für uns bevor es entweder nach Hause oder an die Ostküste ging. Dieses dritte Mal ist es nun der Start unserer Tour und wir haben unsere Zeit noch vor uns.

Die Nacht verbringen wir in unserem Camper ganz in der Nähe des Cable Beach.

Heute haben wir uns mit den Vorbereitungen für unsere Tour beschäftigt, denn morgen geht es in Richtung Gibb River Road – und somit in eine abgelegenere Region.

Rückblick – Teil 1

3.551 gefahrene Kilometer, davon etwa 2.500 Kilometer auf unbefestigten Outbackpisten und ca. 3.300 Kilometer ohne eine Ampel… 

Mit dem Camper durch das raue Outback war für uns nochmal eine ganz andere Art dieses wunderbare Land zu erkunden. Wie Tine schon in einem Kommentar vermerkt hat: „Mit dem Camper scheint ihr echt nochmal eine ganz andere Art von Urlaub zu erleben“ – ganz genau so war es auch! Wir sind dem Land auf eine neue Weise begegnet, haben quasi unter „freiem“ Himmel übernachtet, hatten keinen Fernseher – nur uns und die Ruhe der Natur… Dieses Erlebnis können wir nur jedem empfehlen, am Liebsten hätten wir den Camper gar nicht wieder abgegeben.

Zurückblickend hätten wir nichts anders gemacht, würden wir nochmal starten…
Trotzdem freuen wir uns nun auf den zweiten Teil unserer Tour…  ☺

Alice Springs

Wenn der FCM spielt, sind wir natürlich, wenns geht irgendwie dabei… ☺ So hat es gestern Abend ganz gut gepasst, dass die Internetabdeckung in Alice Springs sehr gut ist und wir auf dem Handy Fussball gucken konnten…

Bevor wir unseren Camper abgeben mussten, haben wir uns noch ein wenig in Alice Springs umgesehen. So sind wir auch nochmal zum Emily Gap in die Ost MacDonnell Ranges gefahren. Hier konnten wir alte Aboriginemalerein sehen.

Mit dem Flieger ging es dann am späten Nachmittag nach Cairns an die Ostküste.