Radium Hot Springs

Da wir den Icefield-Parkway nicht an einem Tag fahren und noch einen Abstecher einbauen wollten, haben wir uns entschieden unterwegs nochmal zu übernachten.
Wie ihr auf den Fotos sicher gesehen habt, ist hier noch richtig Winter und daher die Auswahl an Campingplätzen sehr begrenzt.

Somit übernachteten wir auf dem einzig geöffneten Campground in Lake Louise.
Der Platz liegt zwar in einem Waldstück, jedoch nah an einer Bahnstrecke auf der Tag und Nacht kilometerlange Güterzüge verkehren – kurzum viel Schlaf gab es nicht…

Lake Louise ist ein winziger Ort in der Nähe des gleichnamigen Sees und irgendwie das Touristenhighlight Nummer eins hier in Kanadas Westen. So beliebt, dass man in der Hauptsaison nach morgens um 7 Uhr keinen Parkplatz in der Umgebung mehr bekommt.
Wir sind ja in der Nebensaison unterwegs, trotzdem und trotz dessen, dass der See noch komplett vereist ist, muss der Verkehr hier den ganzen Tag an allen Kreuzungen von Personen geleitet werden.

Was den Reiz dieses Ortes ausmacht, erschloss sich uns jedoch leider nicht wirklich. Am Ufer ein riesiger Betonklotz, in dem man für sehr viel Geld übernachten kann und ansonsten ein schöner See mit tollem Bergpanorama, allerdings gibt es das hier im Westen Kanadas wirklich an vielen Orten zu sehen.
Da der See jetzt im Winter kaum zu erahnen ist, haben wir auf dem Bild noch den See im Sommer abgebildet…

Wir fuhren dann unseren Abstecher durch den Yoho Nationalpark – hier gibt es auch schöne Seen 🙂 – besuchten den sehenswerten Ort Golden und verbringen den Abend in Radium Hot Springs. Wie der Name schon vermuten lässt, ein weiterer Ort, der ein Bad in einer heissen Quelle ermöglicht.

Morgen geht es dann durch einen weiteren Nationalpark zurück zum Icefield Parkway bis nach Banff, dem bekanntesten und grössten Ort der kanadischen Rocky Mountains.

Achja, auf dem vorletzten Bild seht ihr unseren heutigen Campingplatz in Radium Hot Springs und auf dem letzten Bild einen typischen Abend am Feuer.