Isafjördur

Da die gestrige Schotterstrasse eine Sackgasse war, ging es heute also den ganzen spektakulären Weg zurück und dann weiter durch die Westfjorde nach Westen.

Heute haben wir viele Fjorde befahren, das dauert lange, muss man doch immer an der einen Seite in den Fjord hinein fahren und anschliessend auf der anderen Seite wieder herraus. Aber es hat seinen Reiz, denn man sieht das Meer, die Berge und die Gletscher in immer anderen Perspektiven.

Auf der etwas über 200km langen Passage gibt es keinen nennenswerten Ort und keine Geschäfte, dafür viel Natur und tolle Ausblicke auf das Meer mit Walen und Seelöwen.

Neben vielen Stopps an Aussichtspunkten haben wir in einer kleinen Salzfabrik halt gemacht, in der isländisches Salz anstatt mit Hilfe der Sonne mit Hilfe von Erdwärme hergestellt wird.

Auf dem weiteren Weg gab es noch ein kleines Museum zum arktischen Fuchs ehe wir unser Tagesziel „Isafjördur“ erreichten. Isafjördur ist die grösste Stadt der Westfjorde (2.700 Einwohner), bietet den einzigen richtigen Supermarkt und auch sonstige Annehmlichkeiten. Also unternahmen wir bei strahlendem Sonnenschein einen Stadtbummel, gingen in Souvenierläden, tranken Kaffee und stockten unsere Vorräte auf.

Am Abend kehrten wir dann anlässlich Nicis Geburtstags noch zum Abendessen in ein typisches Restaurant ein.