Strahan

Heute stand ein Fahrtag an und es ging durch eines der grössten und unzugänglichsten Naturschutzgebiete Australiens bis in die kleine Stadt Strahan an der Westküste.

Der Weg führte uns durch dichten Regenwald und über rauschende Flüsse, immer mal wieder sind rechts und links des Weges kurze Wanderungen durch die Baumriesen an Flüssen und zu Wasserfällen möglich.
Kurz vor Ende der heutigen Tour sahen wir aber auch die andere Seite dieser Gegend. Vor über 100 Jahren wurden am Rande des Nationalparks Zinn und Kupfer gefunden, weshalb in den Folgejahrzehnten ein Bergbauboom ausbrach. Heute ist der Boom längst vorbei, es liegt kein Stein mehr auf dem anderen und die Natur ist für immer zerstört.
Damals wurden die Bäume gefällt um Kupfer zu schmelzen, der Rauch der dabei entstand, tötete alle anderen Pflanzen und sorgte dafür, dass auch in Zukunft nichts mehr wächst.

Wir übernachten heute direkt am Meer in Strahan, dem schönen kleinen Ort auf dem Bild. So musste heute auch mal nicht selbst gekocht werden, denn wir konnten im Restaurant frischen Fisch und Steak essen gehen. Dieser Ort ist, obwohl Tasmanien ja auch schon abgelegen ist, einer der entlegensten Orte hier…

Morgen drehen wir eine weitere Runde durch einen alten Regenwald. Bis dann…