Brisbane Airport

Den letzten Tag in Australien starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück und einem Cappuccino mit Blick auf das Meer.

Nun geht es leider wieder nach Hause, die Rückreise starten wir von Cairns, der erste Flug bringt uns nach Brisbane, von dort geht es über Abu Dhabi wieder nach Frankfurt. Wenn alles gut läuft, werden wir ca. 40 Stunden für die Rückreise brauchen bis wir morgen Abend in Wernigerode ankommen. Hoffen wir mal, das alles passt, denn bereits etwa 10 Stunden später wird uns der Wecker geradewegs in die Arbeitswelt zurück schicken…

Wenn wir in Deutschland gelandet sind, werden wir unseren Urlaub nochmal etwas Revue passieren lassen und auch noch ein paar Zeilen schreiben bis wir dann erstmal wieder für eine zeitlang keine Beiträge hochladen… 🙁

Fitzroy Island – Update

Bevor wir unseren Camper abgegeben haben, besuchten wir noch den Botanischen Garten in Cairns.
Dieser ist wirklich sehr schön und bietet einen tollen Einblick in die Pflanzenwelt Australiens.

Für euch haben wir nochmal zwei Fotos vom Inneren des Campers gemacht…

13:30Uhr ging unsere Fähre nach Fitzroy Island – eine kleine Insel vor der Küste Cairns, mitten im Great Barrier Reef. Hier haben wir als Kontrast zum Camperleben für 3 Nächte die Ocean Suite gebucht, ein Appartment, das fast so groß ist wie unser Haus… 😉

Die Insel ist vor allem zum Schnorcheln beliebt, da die Insel aber auch komplett mit dichtem Regenwald bewachsen ist, wollen wir zusätzlich die Wanderwege erkunden.

Da wir nun vier Tage hier verbringen, werden wir diesen Artikel aktualisieren, aber keinen neuen anlegen. Schaut also trotzdem gerne mal rein…

Update 06. Juli 2018

Die letzten beiden Tage entspannten wir am Strand, schnorchelten im Reef und machten ein paar Wanderungen auf der Insel.

Die Wanderungen führen durch dichten Regenwald zu tollen Aussichten und schönen Stränden.

Man kann direkt vom Strand aus schnorcheln und die bunten Fische und Korallen entdecken. Bei einem Schnorchelausflug konnten wir auch eine Schildkröte sehen und drei Riffhaien ziemlich nahe kommen.

Auf der Insel gibt es ausserdem eine kleine Station, auf der kranke Schildkröten gepflegt werden, hier haben wir uns gestern umgeschaut. Viele Schildkröten werden krank und sterben schliesslich weil sie Plastiktüten im Meer für Qualen halten und sie essen. Diese verstopfen den Magen und die Schildkröten sterben langsam. Die Leute der Station retten solche Schildkröten und pflegen sie wieder gesund.

Morgen ist dann leider unser letzter Tag in Australien und so werden wir heute Abend nochmal im Inselrestaurant essen und morgen schön Frühstücken, ehe es dann morgen Nachmittag mit Boot und Flugzeugen nach Hause geht.

Samstag und Sonntag gibts dann nochmal Beiträge…

Cairns

Als wir vor etwas mehr als 3 Wochen in Broome landeten und unsere Tour begannen, da wirkte in der kleinen Stadt noch alles recht gewöhnlich. Es gibt gewohnte Einkaufsmöglichkeiten, Cafes und Restaurants, um aus zugehen und die üblichen Souverniergeschäfte zum schlendern.

Beim Einkaufen fällt dann schon ein bisschen auf, dass man auch hier bereits ziemlich abgeschieden unterwegs ist. Auf dem Parkplatz kaum ein Auto, dass kein Geländewagen mit Ersatzreifen und Seilwinde ist und auch Preise im Supermarkt, die mit Deutschland nicht zu vergleichen sind. Doch wenn man den Ort verlässt, wird bald klar, dass man wirklich in abgelegene Gebiete aufbricht. Handy und Radioempfang verschwinden schon knapp hinter der Stadtgrenze und es warnt bald das erste Schild, dass hier die letzte Tankstelle für viele hundert Kilometer sei. Schnell wird aus dem gewöhnlichen Highway eine einspurige und später eine ungeteerte Piste. Es dauert nicht lange und es müssen Flüsse durchquert werden und die einzigen Gründe für einen unfreiwilligen Stopp sind nicht etwa Ampeln oder Staus sondern Tiere.
An manchen Tagen trifft man kaum einen Menschen und sieht nur ganz vereinzelt mal ein Auto. Den Tagesrythmus bestimmt die Sonne und die einzige Attraktion ist die Natur und die Tierwelt.

Wenn man dann nach ein paar Tagen mal an einem Roadhaus vorbei kommt, dann ist es schon eine kleine Sensation mal ein Eis oder einen frischen Kaffee zu bekommen. Manchmal gibt es sogar Strom zum Akku laden oder eine Toilette mit Spühlung…  Ein Roadhaus ist quasi eine Tankstelle mit kleinem Shop, Pub und Campground oder Motel, meist zu einer Farm gehörend.
Sobald man diese Insel der Zivilisation verlässt, befindet man sich aber sofort wieder im Nirgendwo…

Warum schreiben wir das, wir sind doch heute in Cairns, der grössten Stadt auf unserer Reise?

Weil die Ankunft hier genau das Gegenteil war: Irgendwann wird die Schotterpiste wieder breiter und besser, plötzlich ist sie teilweise wieder geteert und irgendwann tauchen ab und zu ein paar Häuser am Strassenrand auf und die Roadhäuser werden häufiger. Bald gibt es wieder Radio und Handyempfang und irgendwann wieder Autohäuser und Fastfoodrestaurants.
Plötzlich stehen wir seit etlichen tausend Kilometern mal wieder an einer Ampel, schauen uns um und sehen, dass kaum noch Geländewagen unterwegs sind.

Wir sind in Cairns ( etwas über 100.000 Einwohner ) dem Ziel unserer Reise. Hier geben wir morgen den Camper ab und von hier fliegen wir Samstag wieder nach Hause. Cairns kennen wir bereits und so schreiben wir dieses Mal nicht viel dazu.

Cairns ist eine tolle und junge Stadt, die direkt am Regenwald und am Great Barrier Reef liegt.
Wir genossen einen Snack in unserem Lieblingscafe „Gloria Jean’s“, machten einen typischen Touri Stadtbummel und waren schön Abendessen in einem Restaurant, dass wir bereits bei unserer ersten Reise besuchten.

Achja den Camper haben wir auch noch geputzt – könnt ihr euch den Dreck vorstellen!?

Morgen geht es noch für drei Nächte auf die Insel Fitzroy Island mitten im Great Barrier Reef.

Granite Gorge

Zum Abschluss unserer Reise auf dem Festland hatten wir heute einen ganz wunderbaren Tag.

Zunächst fuhren wir nach Kuranda – bereits zum dritten Mal, da uns dieser kleine Ort mit den vielen individuellen Menschen und den lebhaften Märkten einfach so gut gefällt. Zudem besuchten wir einen kleinen Zoo in Kuranda, um nochmal Koalas, Wombats, Kängurus, Quokas und viele andere australische Tiere aus der Nähe zu sehen.

Die Nacht verbringen wir in der Granite Gorge, die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Im Reiseführer haben wir bereits gelesen, dass man hier Felsenwallabies sehen und auch füttern kann, aber das diese kleinen Tiere in freier Natur so niedlich und zutraulich sind, konnten wir uns nicht vorstellen… Einfach nur zauberhaft…

Morgen geht es nach Cairns, wo wir den Camper wieder etwas herrichten müssen und den Nachmittag in der Stadt verbringen möchten. Am Mittwoch fahren wir mit der Fähre nach Fitzroy Island und hoffen noch auf etwas besseres Schnorchelwetter.

Cooktown

Über eine Allradpiste quer durch den Regenwald ging es heute nach Cooktown. Nach dem ganzen Regen der letzten Tage war das eine sehr schmierige Angelegenheit…

Cooktown ist ein kleiner Ort direkt am Meer und wir haben einen Platz direkt im ‚Zentrum‘ bekommen.
Wir machten einen langen Spaziergang, besuchten den botanischen Garten, den Strand, einen Aussichtspunkt, den Hafen, die City und weil es irgendwann wieder regnete auch das Museum.

Cooktown wurde nach James Cook benannt. Als dieser 1770 bei der Entdeckung Australiens bei Cooktown mit seinem Schiff auf ein Riff lief, ging er während der Reperatur hier an Land. Somit findet sich hier Allerlei historisches, das daran erinnert.
Später kamen zu Zeiten des Goldrausches über 22.000 Chinesen nach Cooktown und natürlich finden sich auch noch deren Spuren in der Stadt.

Am Rand noch interessant: Was macht ein Australier Sonntags 15uhr? Klar: Bei Livemusik im Pub sitzen, Rugby gucken und Pferdewetten. Jedenfalls war das in den beiden grossen Pubs hier heute so…

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