Nordinseln

Heute standen die Nordinseln auf dem Plan.
Diese Inseln liegen am weitesten von Tórshavn entfernt, somit war heute viel Fahrerei angesagt.

In diese Gegend kommen nicht viele Touristen, denn es gibt nur wenige größere Orte und die Landschaft ist sehr schroff und daher ziemlich unwegsam.
Leider schien heute nur ganz selten die Sonne, denn im Sonnenlicht wirken die Wiesen hier besonders grün und das Meer besonders blau…
Auf diesen Inseln findet man kleine verschlafene Dörfer oder besser umschrieben Ansammlungen weniger Häuser 😉 und viele tolle Ausblicke auf das Meer.

Auf den Bildern findet ihr heute das nördlichste Dorf und die zweitgrößte „Stadt“ der Färöer Inseln. Und neben ein paar Aufnahmen der Landschaft noch einen künstlich angelegten Wald, denn Bäume wachsen hier eigentlich keine.

Heute gibt es noch unser gewohntes Rätsel:
Abgelegene Gegenden haben ihren Preis und die Länder Nordeuropas sind ohnehin sehr teuer…
Auf dem Bild findet ihr unseren heutigen Einkauf im günstigsten Discounter der Färöer, schätzt doch mal was wir dafür bezahlt haben.
Wer am nächsten ran kommt, der erhält wieder einen kleinen Preis von unserer Reise.

Mykines

Heute besuchten wir die abgelegene Vogelinsel Mykines, die nur mit einer Fähre oder einem Helikopter erreichbar ist. Auf der autofreien Insel leben nur 10 Einwohner.

Wir entschieden uns für die ca. 40 minütige Fährfahrt. Leiten ließen wir uns von den hier lebenden Papageientauchern und wir wurden nicht enttäuscht. Auf einer etwa 10km langen Wanderung über die Insel konnten wir viele Papageientaucher sehen und das eine oder andere schöne Bild machen. Neben vielen Vögeln bietet die Insel vor allem Schafe und schroffe Felsen.

Am Abend machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch Tórshavn und wollen euch einen schönen Anblick am Hafen nicht vorenthalten…

Vagar

Ein wirklich schöner Tag geht zu Ende.

Bereits am frühen Morgen wurden wir von einigen Sonnenstrahlen geweckt und so machten wir uns direkt auf den Weg zum Múlafossur – DEM Wasserfall, der bei der Suche nach den Färöern in den Ergebnissen immer weit oben zu finden ist. Wir genießen diesen schönen Anblick – dank der Reisebeschränkungen aktuell – auch ganz für uns allein! 😉

Im Anschluss machen wir noch einen kurzen Stop in einem kleinen, sehr gemütlichen Dorf direkt am Meer – Bøur, bevor wir zu einer längeren Wanderung zu den Sklavenklippen aufbrechen. Ein atemberaubender Ort. Nach einer Sage sollen die Wikinger einst ihre Leibeigenen, die zum Arbeiten zu alt waren, von dem Kap ins Meer geworfen haben – wir hoffen, dass es nur eine Sage ist.

Vor dem Weg zurück nach Tórshavn und einem leckeren Sushi- Abend schauen wir uns noch den Trollfinger an.

Tórshavn

Heute Nacht um 2:27 Uhr bekamen wir die gespannt erwartete Rückmeldung von den zwangsweise durchgeführten Corona-Tests: „All the Covid-19 test results of passengers onboard RC 0471 28.June were NEGATIVE.“ Über diese Nachricht waren wir sehr erleichtert, heißt es nun für uns, dass wir frei reisen dürfen und unseren Urlaub nicht in Quarantäne verbringen müssen.

Bevor wir von unserem ersten Tag berichten, ein paar kurze Fakten zu unserem aktuellen Urlaubsland:

  • Färöer bedeutet Schafsinseln, knapp 50.000 Bewohner teilen sich die Inseln mit 80.000 Schafen
  • Hauptstadt der Inseln ist Tórshavn und klingt für uns schon nach einer rauen Wikinger-Stadt
  • mit rund 20.000 Einwohnern zählt die Hauptstadt zu den Kleinsten der Welt
  • die Färöer Inseln sind ein eigenständig regierendes Gebiet, allerdings unter der Hoheitsgewalt Dänemarks
  • es gibt keine eigene Armee und die Inseln gehören nicht zur EU
  • die Färöer bestehen aus 18 kleinen Inseln, kein Punkt ist weiter als 5 km vom Meer entfernt

Den ersten Tag verbrachten wir in Tórshavn und machten einen schönen Spaziergang, dabei besuchten wir den Hafen, viele kleine Gassen in der Innenstadt, den Stadtpark und ein Freilichtmuseum, in dem man einen Eindruck von dem Leben um 1772 bekommt.

Tórshavn ist eine sehr abwechslungsreiche Stadt mit vielen alten Gebäuden, sehr schönen Gassen und einem ländlichen Charme. An einigen Orten bemerkt man nicht, dass man sich in der Hauptstadt befindet, eher hatten wir den Eindruck mitten in der Natur zu sein. Uns gefällt diese kleine Hauptstadt richtig gut.

Färöer – Anreise

Eigentlich sind wir zeitlich immer recht entspannt, aber da wir aktuell nicht einschätzen können wie lange Grenzkontrollen dauern, machen wir uns bereits früh am Morgen auf den Weg nach Dänemark.

Glücklicherweise war die Schlange an der Grenze recht kurz und wir wurden auch nur nach unseren Pässen und Flugtickets gefragt, bevor wir nach Dänemark einreisen durften.

Also hatten wir noch etwas Zeit und besuchten den Ort Kolding, machten einen kleinen Stadtspaziergang bevor wir noch eine Runde durch den „Lego-Ort“ Billund drehten und zum Flughafen fuhren.

Mittlerweile sind wir auf den Färöern angekommen,haben den Corona-Test hinter uns gebracht und warten nun auf ein negatives Testergebnis.

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